Unternehmen

Unsere Kunden haben unterschiedliche Bedürfnisse und Anforderungen. Weil jedes Energiesystem individuell ist, sind die Referenzen als Beispiele zur Veranschaulichung unterschiedlicher Lösungsansätze zu verstehen. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, um über Ihre Bedürfnisse und Lösungsansätze zu sprechen.

Unternehmen für Landwirtschaftsprodukte

KurzprofilEin Unternehmen, das landwirtschaftliche Produkte verarbeitet, besitzt eine PV-Anlage und einen neu installierten Batteriespeicher. Gesucht wurde eine wirtschaftlich tragfähige Lösung für die Strombeschaffung. Ziel war es, die Nachteile eines volatilen Last- und Einspeiseprofils zu reduzieren und die vorhandene Flexibilität aktiv in die Energiebewirtschaftung einzubinden.
HerausforderungAufgrund der grossen PV-Anlage und der damit verbundenen Schwankungen im Netzbezug war das Lastprofil des Kunden stark volatil. Klassische Lieferangebote erwiesen sich deshalb als unattraktiv, insbesondere wegen hoher Zuschläge für Ausgleichsenergie. Gleichzeitig war mit dem Batteriespeicher zusätzliche Flexibilität vorhanden, die in herkömmlichen Beschaffungsmodellen nicht berücksichtigt oder sogar als Risikofaktor angesehen wurde.
LösungsansatzAusgehend von Verbrauchs-, Produktions- und Speicherprofilen analysierte die BKW verschiedene Szenarien für die Energiebeschaffung und Bewirtschaftung. Bewertet wurden unter anderem die Auswirkungen auf Ausgleichsenergiekosten, Spotmarktbeschaffung, lokale Optimierung und die Nutzung des Speichers im Gesamtsystem. Auf dieser Grundlage konnte die BKW dem Kunden eine flexible Spotbeschaffung mit negativem Ausgleichsenergiezuschlag anbieten, in Kombination mit der Optimierung des Batteriespeichers.
Ergebnis MehrwertDer Kunde erhielt eine deutlich attraktivere Beschaffungslösung als in klassischen Lieferangeboten. Statt das volatile Profil pauschal mit hohen Risikoaufschlägen zu bepreisen, konnte die vorhandene Flexibilität gezielt in die Beschaffung integriert werden. Dadurch wurde eine Lösung möglich, die Spotbeschaffung, Speicheroptimierung und die Reduktion von Ausgleichsenergiekosten sinnvoll miteinander verbindet.

Bauunternehmer

KurzprofilEin nationaler Bauunternehmer mit einem grossen Fahrzeug- und Materialpark hat vor einem Jahr eine PV-Anlage mit einer Leistung von 1.9 MWp in Betrieb genommen. Der Gesamtverbrauch auf dem Areal beträgt 900 MWh.
HerausforderungDas Unternehmen sah sich mit verschiedenen Fragestellungen konfrontiert. Hinsichtlich einer neuen Halle besteht Potenzial für weitere PV-Anlagen. Zudem soll die Flotte von rund 90 Fahrzeugen in den nächsten Jahren elektrifiziert werden, was den Ausbau entsprechender Ladeinfrastruktur bedingt und das Bezugsverhalten komplett verändert. Eine weitere Fragestellung betrifft die Grösse des Netzanschlusses, da dieser bereits heute für die Einspeisung zu klein dimensioniert ist. Die konkrete Herausforderung bestand darin, die verschiedenen Elemente des zukünftigen Energiesystems wirtschaftlich sinnvoll und bedarfsgerecht zu gestalten.
Lösungsansatz

Um die zukünftigen Bedürfnisse zu erfassen, hat die BKW zunächst ein E-Mobilitäts- und Ladeinfrastrukturkonzept entwickelt. Basierend auf diesen Erkenntnissen konnte das Energiesystem skizziert werden. Anschliessend wurden Szenarien für verschiedene PV- und Batteriegrössen berechnet. Ergänzend dazu wurde das Arealnetz hinsichtlich technischer Umsetzbarkeit überprüft.

Die Wirtschaftlichkeitsberechnung hat unter anderem ergeben, dass die Investition in einen Batteriespeicher vorzuziehen ist und sich dieser in etwa fünf Jahren amortisieren würde.

Ergebnis MehrwertNach Konzeption, Auslegung und Machbarkeitsprüfung verfügt der Kunde über eine solide Entscheidungsgrundlage sowie einen fundierten Business Case für die anstehenden Investitionen. Die Etappierung des Projekts in unterschiedliche Phasen wurde dabei berücksichtigt. Nach einem positiven Entscheid startet die Phase der Projektierung, wobei der Kunde seine Kompetenzen entsprechend in das Projekt einbringen wird.

Internationales Handelsunternehmen

KurzprofilEin international tätiges Handelsunternehmen mit einem grossen Logistik- und Verkaufsstandort betreibt bereits seit mehreren Jahren eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von rund 2,5 MWp. Zur weiteren Flexibilisierung des Energiesystems und zur Optimierung der Strombeschaffung hat sich das Unternehmen für den Bau eines Batteriespeichers mit 2,5 MW Leistung entschieden. Der Batteriespeicher befindet sich aktuell im Bau und soll bis Ende des laufenden Jahres in Betrieb genommen werden.
HerausforderungAufgrund des hohen Eigenverbrauchs, der ausgeprägten PV-Einspeisung sowie stark schwankender Last- und Einspeiseprofile ergab sich ein komplexes energetisches Verhalten des Standortes. Insbesondere negative Strompreise, Ausgleichsenergierisiken sowie Lastspitzen stellten wirtschaftliche Herausforderungen dar. Klassische, starre Beschaffungsmodelle konnten diese Volatilität nur unzureichend abbilden und führten zu steigenden Risikoaufschlägen.
LösungsansatzDie BKW analysierte das bestehende Energiesystem inklusive Verbrauch, PV-Produktion und geplanter Speicherintegration mithilfe detaillierter Simulationen. In mehreren Szenarien wurde der Einsatz des Batteriespeichers in Kombination mit einer flexiblen Strombeschaffung bewertet. Der Fokus lag auf einer Multi-Markt-Optimierung, bestehend aus Spotmarktbeschaffung, Peak-Shaving, Eigenverbrauchsoptimierung sowie der Nutzung zusätzlicher Flexibilitäten im Gesamtenergiesystem.
Ergebnis MehrwertDie Analysen zeigten, dass die Integration eines Batteriespeichers in Kombination mit einer flexiblen Beschaffungsstrategie einen klaren wirtschaftlichen Mehrwert schafft. Statt Volatilität pauschal zu bepreisen, kann die vorhandene und neu geschaffene Flexibilität aktiv genutzt werden. Der Batteriespeicher ermöglicht eine deutliche Reduktion von Ausgleichsenergiekosten, eine bessere Nutzung der PV-Produktion sowie zusätzliche Optimierungspotenziale im Marktumfeld. Damit entsteht ein robustes und zukunftsfähiges Energiesystem, das sowohl wirtschaftliche als auch regulatorische Anforderungen erfüllt.

Lebensmittelproduzent

KurzprofilEin Industrieunternehmen aus der Lebensmittelproduktion mit einem Stromverbrauch von rund 10 GWh pro Jahr hat eine PV-Leistung von knapp 400 kWp in Betrieb. Aufgrund des hohen Eigenverbrauchs wurde das Potenzial für weitere PV-Anlagen bereits grob untersucht. Zudem befindet sich in der Nähe bereits eine grosse PV-Anlage eines Dritten in Betrieb.
HerausforderungDas Unternehmen wollte klären, welche Batteriegrösse unter den heutigen Bedingungen wirtschaftlich sinnvoll ist und wie sich ein zukünftiger PV-Ausbau sowie die mögliche Einbindung externer PV-Erzeugung auf das Gesamtsystem auswirken.
LösungsansatzIm Rahmen der wirtschaftlichen Erstauslegung wurde das bestehende Energiesystem modellbasiert analysiert. Dabei wurden verschiedene Szenarien betrachtet: das heutige System, zusätzlicher PV-Ausbau sowie die Integration externer PV-Erzeugung, z. B. im Rahmen eines lokalen Energieverbunds.
Ergebnis MehrwertDer Kunde erhielt eine fundierte Entscheidungsgrundlage zur optimalen Dimensionierung eines Batteriespeichers sowie zur Weiterentwicklung des Energiesystems. Die Analyse zeigte auf, welche Speichergrösse aktuell sinnvoll ist und wie zukünftige PV-Erweiterungen optimal integriert werden können.